Schupfnudeln




Zutaten:
-750 g Kartoffeln, mehlig kochende
-200 g Mehl, ungefähr
-Salz
-1 Prisen Muskat, gerieben
-1  Eier, nach Belieben
-Butterschmalz zum Ausbacken



Zubereitung:
Die Kartoffeln am besten am Vorabend kochen, schälen, durch die Presse drücken oder zerstampfen und ausdämpfen lassen.
Am nächsten Tag mit Mehl, Salz und Muskat zu einem Teig verkneten. Dabei immer nur etwas Mehl hinzufügen, kurz durchkneten, Mehl zufügen, kurz durchkneten usw. Der Teig sollte nicht mehr kleben und gut formbar sein. Wer möchte, kann auch noch ein Ei hinzufügen.
Dann aus dem Teig Rollen formen von 3-4 cm Durchmesser. In 0,5-1 cm dicke Scheiben schneiden und diese zwischen den Handflächen oder auf der bemehlten Arbeitsplatte zu fingerdicken Nudeln "schupfen". Im sehr heißem Salzwasser, kurz unter dem Siedepunkt, kurz gar ziehen lassen, nur 3-4 Minuten, bis sie an der Oberfläche schwimmen, zu langes Sieden lässt sie zerfallen. Mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und auf einem Küchentuch antrocknen lassen.
Dann in einer großen Pfanne in Butterschmalz nicht zu heiß ausbacken. Dabei darauf achten, dass sich die Schupfnudeln nicht berühren und erst dann umdrehen, wenn sie nicht mehr am Pfannenboden kleben. Unter mehrmaligem Wenden goldgelb backen. Bei größeren Portionen die fertigen Schupfnudeln an den Pfannenrand schieben, bevor eine neue Portion ins Fett kommt, ähnlich wie Bratkartoffeln.
Man kann die Schupfnudeln auch ohne Vorkochen in der Pfanne braten, allerdings muss das dann gleich nach dem Verkneten geschehen, sonst werden sie klebrig.
Man kann diese Schupfnudeln als herzhafte Beilage zu Sauerkraut essen oder mit Zucker und Zimt bestreut und mit Apfelmus oder Apfel- bzw. Zwetschgenkompott als Nachspeise oder Süßspeise genießen.