Schlesischer Apfel Streusel Kuchen




Zutaten:
Für den Teig:

-50 g Butter
-50 g Zucker
-1 Prisen Salz
-250 g Mehl
-1 EL Backpulver
-125 ml Wasser, ca.
Für den Belag:
-4 Äpfel
-200 ml Wasser
-1 EL Zitronensaft
-1 EL Rum
-50 g Rosinen
-1 EL Mehl
-Zimt, nach Geschmack
Für die Creme:
-4 Eier
-100 g Zucker
-500 g Quark
-1/2  Zitronen, die Schale davon
-200 g Sauerrahm
-3 EL Mehl
Für die Streusel:
-200 g Mehl
-50 g Speisestärke
-100 g Zucker
-1 TL Zimt
-150 g Butter



Zubereitung:
Eine Springform einfetten und kalt stellen.
Für den Teig die Butter mit dem Zucker schaumig rühren.
Das Mehl mit Milch und Backpulver zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Nach Bedarf noch etwas Milch oder Mehl unterkneten.
Den Teig ausrollen und in die Springform legen, dabei einen ca. 4 cm hohen Rand hochziehen. Anschließend wieder in den Kühlschrank stellen.
Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Spalten schneiden.
50 ml Wasser mit dem Mehl anrühren.
Die Apfelspalten mit dem übrigen Wasser, Zucker/Süßstoff, der Zimtstange, Zitronensaft und Rum in einen Topf geben und etwa 10-15 min weich köcheln lassen.
Inzwischen für die Streusel Mehl mit Stärke, Zucker und Zimt mischen, mit den Butterflöckchen mit dem Handrührgerät oder einfach per Hand zu Streuseln verarbeiten.
Kalt stellen.
Dann das angerührte Mehl zur Apfelmasse geben und unter rühren nochmals aufkochen lassen. Etwas abkühlen lassen.
Inzwischen den Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
Für die Quarkmasse die Eier mit dem Zucker cremig schlagen. Den Quark mit Mehl, Zitronenschale und Sauerrahm unterrühren.
Die Apfelmasse in die Form geben und glatt streichen, die Quarkmasse darüber gießen.
Die Streusel darauf verteilen und im vorgeheizten Ofen (am besten auf unterster oder zweitunterster Schiene) etwa 1 Stunde backen. Falls nötig, mit Alufolie abdecken.
Auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen, dann erst den Springformrand lösen.
Wichtig: Der Teig- ein sogenannter Backpulverteig, wie er früher als leichtere und günstigere Alternative zum Mürbteig genutzt wurde- vor allem in der Nachkriegszeit- muss möglichst schnell verarbeitet werden, da er durch das Backpulver etwas aufquillt. Daher sollte er nach der Zubereitung möglichst rasch in die Form gebracht werden. Wer mag, kann natürlich auch einfach Mürbteig nehmen.